Folge 26: Bürgergeld – frühe Zerreißprobe für die Koalition?

Shownotes

47 Milliarden Euro hat der Staat 2024 für das Bürgergeld ausgegeben. Für dieses und für nächstes Jahr wird eine ähnliche Höhe veranschlagt. Bundeskanzler Friedrich Merz will mindestens zehn Prozent davon einsparen. Friedrich Merz sagt: "Wir leben seit Jahren über unsere Verhältnisse“. Arbeitsministerin Bas, SPD: „Diese Debatte gerade, dass wir uns diese Sozialversicherungssysteme und diesen Sozialstaat finanziell nicht mehr leisten können, ist Bullshit“. Inzwischen ist die Rede davon, die Bedingungen für den Bezug des Bürgergelds "anzuschärfen". In dieser Folge von So Zu Sagen spricht Gerhard Grandke über das Machbare und das Sinnvolle in der Sozialpolitik, über eine Balance zwischen Kontrolle und Gerechtigkeit. Die aufgeheizte öffentliche Debatte greift zu kurz und bedient eher die jeweils eigene Klientel, anstatt belastbare Lösungsansätze zu entwickeln. Damit verspielt die Regierungskoalition Vertrauen.

Bloghaus-Gastgeber ist Gerhard Grandke, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Offenbach und geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen. Blog, Informationen, Kommentare, Anregungen auf bloghaus.eu

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.